Bevor das Fest stattfinden konnte, mussten erst einmal eifrig Äpfel gesammelt werden. Das haben mit großem Eifer die Geisiger Kinder mit ihren Eltern und den Dorfpaten erledigt.
Das Keltern der Äpfel fand sowohl vor dem Fest als auch während der Veranstaltung statt, weil die Dorfpaten ihren Gästen vorführen wollten, wie das mit dem Keltern geht. Das war großartig für die Kinder, die eifrig mitgemacht haben beim Zerkleinern der Äpfel und Auspressen des Saftes.
Aber es gab nicht nur Apfelsaft, sondern auch Apfelkuchen in allen Varianten, zum Beispiel mit Streusel, mit Apfelscheiben oder Apfelspalten. Das Schälen und Vorbereiten der Äpfel hatten die Frauen der Dorfpaten übernommen und für den Sauerteig und das Backen im Dorfbackhaus zeichnete die Familie Dönges verantwortlich. Sie erntete allseits großes Lob für den schmackhaften Kuchen. Zusammen mit gutem Kaffee und frischem Apfelsaft war das Angebot offensichtlich so attraktiv, dass viele Gäste erstaunlich lange geblieben sind.
Zudem war das Angebot kostenfrei. Für alle, die etwas spenden wollten, stand ein Sparschwein bereit. Am Ende ist eine stolze Spendensumme zusammengekommen, für die sich die Dorfpaten herzlich bedanken. Sie wird nach Abzug der Kosten den First Respondern aus Dornholzhausen, die auch Geisig bei Notfällen betreuen, übergeben.
Text und Bilder: Berthold Krebs