Die Dorfchronik

Das Chronikteam mit dem fertigen "Produkt" (v. l.n. r.: Friedhelm Singhof, Sabine Gillmann, Claus Winkler, Berthold Krebs, Horst Friedrich, Mona Gillmann - vorne sitzend: Rolf Mollenhauer - es fehlen: Dirk Alberti, Rainer Hinterwäller und Christina Best)

Eine Dorfchronik erstellt man nicht mal eben so nebenbei. Deshalb begannen die ersten Vorbereitungen bereits Jahre im Voraus, z. B. mit der Klärung der urkundlichen Ersterwähnung von Geisig mit Hilfe des Hessischen Hauptstaatsarchivs – die Grundlage dafür, dass in 2010 das Jubiläum gefeiert werden konnte.

In 2008 wurde dann ein Team von Autoren gebildet. Das Team bestand aus Dirk Alberti, Horst Friedrich, Mona Gillmann, Rainer Hinterwäller, Berthold Krebs, Rolf Mollenhauer, Friedhelm Singhof und Claus Winkler. Eine Gliederung wurde aufgestellt, jedes Mitglied nahm sich ein oder mehrere Kapitel vor und begann zu schreiben. Ende 2009 war der erste Entwurf fertig und es musste geklärt werden, wie der Druck erfolgen sollte. Mit Christina Best und Sabine Gillmann kamen zwei neue Teammitglieder dazu, die erste als Sachverständige für den Druck und die zweite als Spezialistin für das Layout. Sabine Gillmann haben wir es zu verdanken, dass die Chronik mit dem Titel „Geisig – ein Dorf und seine Geschichte" zu einem besonderen Schmuckstück geworden ist.

Den Sinn und den Zweck der Chronik hat die Ortsbürgermeisterin Anita Krebs in ihrem Vorwort zusammen gefasst, das hier auszugsweise wiedergegeben wird:

„... Es (das Buch) fasst das zusammen, was über unseren Ort überliefert ist, ohne den Anspruch zu haben, vollständig zu sein und alles wiederzugeben, was über Geisig bekannt ist. Es erlaubt aber einen Einblick in viele Aspekte des Lebens in unserem Dorf im Laufe der Jahrhunderte und legt besonderen Wert auf die Dinge, die unsere „Alten" noch wissen, die aber spätestens in den nächsten Jahrzehnten vergessen sein werden, wenn sie niemand aufschreibt.

Es war schon ein großes Stück Arbeit, das die Verfasser dieses Buches in den letzten eineinhalb Jahren geleistet haben. Dabei hat wohl das Schreiben der Texte weniger Zeit in Anspruch genommen, als das Sammeln von Informationen und die Gespräche mit „denen, die sich noch erinnern". Diese Aufgabe war weit zeitaufwendiger, hatte aber auch den „Nebeneffekt" dass man sich ausgetauscht, alte Bilder hervorgekramt und so die Vergangenheit wieder lebendig gemacht hat. Nicht zuletzt ist dadurch auch das Bewusstsein, zu einer Dorf- und Schicksalsgemeinschaft zu gehören, wieder geschärft worden. ...

Allen Lesern wünsche ich, dass der Blick zurück in die Geschichte unseres Dorfes das Bewusstsein dafür schärft, dass wir am besten für die Zukunft gerüstet sind, wenn wir zusammen halten und unsere Probleme gemeinsam lösen; kurz: als Gemeinschaft stark sind. ...“