Donnerstag, 22. Oktober 2015

Ein paar Stunden in Kindheitserinnerungen schwelgen!

Die Gymnastikgruppe des Geisiger Turnvereins war in Sachen Kultur im Regionalmuseum in Nastätten unterwegs.

Als man noch bei "Tante Emma" einkaufen konnte.

In der Spinnstube

Die "Gud Stubb", ein idealer Platz zum Spielen und Musizieren.

Ein Klassenraum, wie ihn die Älteren noch kennen.

Bevor die Führung mit Rainer Truber begann, folgte die Gruppe dem Kaffeeduft in die historische Dorfkneipe des Museums. Gestärkt mit leckerem Krümelkuchen konnte dann die Besichtigung folgen.

Im Handwerksbereich erhielten die Besucher einen Überblick darüber, mit welchen Werkzeugen in den verschiedenen Berufen früher gearbeitet wurde. Unter Anderem waren Bäcker, Sattler, Küfer, Schmiede, Spengler, Pfeifenmacher, Maler, Schreiner und Blaufärber zu sehen. „Warum ist die Hutkrempe der Dachdecker so breit? Wie wurde früher die Hausfrauenarbeit erledigt? Was konnte man im Tante-Emma-Laden kaufen?“ Alle diese Fragen wurden von Rainer Truber kompetent beantwortet.

Im Obergeschoss des Museums gab es interessante Dinge aus der Landwirtschaft, zur Herstellung von Weiden- und Strohkörben, zum „Wintersport“ und viele Spielsachen zu sehen. Ein alter Lenkschlitten und Skier aus einfachen Holzbrettern ließen die Erinnerungen ebenso erwachen wie der Blick ins damalige Klassenzimmer. Die Holztische mit Tintenfass und die Griffelkasten sowie die „Rechenmaschine“ mit Holzkugeln und die Liste mit den Schlägen auf den Hosenboden, die die Kinder zu erwarten hatten, wenn sie den Unterricht gestört haben, fanden großes Interesse bei den Besuchern. Die vielen, mit Liebe zum Detail, ausgestellten Dinge machten den Nachmittag im Nastätter Museum zum Erlebnis.

Bei der anschließenden Einkehr in der Gaststätte „Alte Schule“ in Geisig wurde beim „Bayrischen Teller“ noch so manche „Story“ von früher erzählt.

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