Samstag, 17. Mai 2014

Geisiger Seniorinnen und Senioren unterwegs

Rosen, Schloss und Heilwasser – drei Worte – drei Orte, die die älteren Mitbürger aus Geisig anlässlich ihres diesjährigen Ausflugs besucht haben.

Mike Groneberg hat viel zu erzählen über den Rosengarten auf dem Herzenberg in Hadamar

Der sehr schön restaurierte Altar in der Kapelle im Schloss Oransienstein

Die Geisiger Ausflügler auf der Treppe zum Schlossgarten

Hygiene wird groß geschrieben in der Heil- und Mineralbunnen GmbH in Fachingen

Erstes Ziel war der Rosengarten in Hadamar, der dort auf dem Herzenberg-Plateau von Vereinsmitgliedern angelegt wurde. Auf einer Fläche von 3.000 Quadratmetern gibt es ca. 2.000 Rosenstöcke in 200 verschiedenen Sorten zu bestaunen. Beet-, Strauch-, Stamm- und Kletterrosen dominieren im „Holländischen Beet“, im „Französischen Bauerngarten“, im „Weißen Garten“, im „Duftkräutergarten“ und im neu angelegten „Japanischen Garten“. Die Begleitpflanzen, wie Lavendel, Buchs u. a. runden das Bild ab. Der Vorsitzende des Vereins Rosengarten beantwortete viele Fragen der Senioren und lud alle auf einen späteren Besuch ein, da Anfang Mai nur sehr wenige Rosen blühten.

Die zweite Anlaufstelle war der Besuch des Schlosses Oranienstein in Diez. Auf einem Felsvorsprung über der Lahn steht eines der Stammschlösser des niederländischen Königshauses. 1671 als Witwensitz errichtet, zum prächtigen Barockschloss ausgebaut, erlebte Schloss Oranienstein eine wechselvolle Geschichte. Die Geisiger erfuhren, dass es einmal ein Jagd- und Sommerschloss war, danach Sitz einer preußischen Kadettenanstalt und während der Nazi-Zeit eine sog. Nationalpolitische Erziehungsanstalt. Nach den beiden Weltkriegen diente das Schloss als Unterkunft der französischen Besatzung. Seit 1962 ist die Bundeswehr hier zuhause und hat als Hausherrin die gesamte Anlage restauriert. Die Senioren staunten über die Decken- und Wandgestaltung in den einzelnen Räumen und in der Schlosskapelle. Ein Rundgang im Garten beendete die interessante Führung.

Nur wenige Kilometer von Diez entfernt lag das dritte Ziel der Reiseroute: Die Besichtigung des Heil- und Mineralbrunnens Fachingen. Die Quellen mit natürlich hohem Hydrogencarbonat-Gehalt gibt es bereits seit 1742. Nach einer kurzen theoretischen Darstellung des Unternehmens durften die Geisiger Besucher, mit Schutzhaube und Kittel ausgestattet, die Werkhallen betreten. Von der Ankunft des Leergutes über die Reinigung und Aussortierung der Flaschen bis zur Befüllung, Etikettierung und dem Bereitstellen zum Verkauf konnte alles miterlebt werden. Alle waren erstaunt über die Größe und Sauberkeit des Unternehmens. Nicht umsonst kann das „Staatl. Fachingen“ Mineral- und Heilwasser in vielen Ländern getrunken werden.

Versorgt mit Kostproben aus Fachingen begann die Rückfahrt nach Geisig. In der Gaststätte „Alte Schule“ konnte der Reisetag der Geisiger Senioren bei gutem Essen und einem guten Tropfen ausklingen.

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