Dienstag, 31. Juli 2012

Geisiger Senioren auf "großer" Tour

„Großes„ stand auf dem Programm für den diesjährigen Ausflug der Geisiger Seniorinnen und Senioren. Zunächst gab es große Tiere zu bestaunen, dann war die Gruppe zu Gast in einem großen Industriepark und schließlich gab es einen besonderen Blick auf Frankfurt, aus großer Höhe.

Einem Tiger so nahe zu sein, ist schon etwas ganz Besonderes.

Eine ganz eigenartige Atmosphäre umgab die Geisiger Senioreninnen und Senioren beim Besuch des berühmten Peter-Behrens-Baus im Industriepark Höchst

Der Blick vom Main-Tower nach Westen zum Bankenviertel Frankfurts

Der erste Höhepunkt der diesjährigen Ausflugsfahrt waren „Pascha„ und „Sultan„ im Tiger-Garten Waldeck bei Ingelheim. Sie sind die größten von insgesamt sieben bengalischen und einem sibirischen Tiger, die dort artgerecht in Gehegen und Stallungen leben. Auf Augenhöhe und im Abstand von weniger als einem Meter konnten die 24 Besucher die schönen, aber auch ungewöhnlich großen und kräftigen „Katzen„ von Peter Schweikhard bewundern. Ein unglaublicher Eindruck, einem Tiger aus nächster Nähe in die Augen zu schauen.

Nach dem Mittagessen im Bergrestaurant Waldeck in der unmittelbaren Nachbarschaft zum bekannten Bismarkturm ging die Fahrt weiter nach Frankfurt in den Industriepark Höchst. Dr. Max Reinhard, verantwortlich für die Stromversorgung im Industriepark, vermittelte mit seinem Vortrag einen beeindruckenden Überblick über den Industriepark, der 460 ha umfasst und damit etwa so groß ist wie der Stadtkern von Frankfurt. Ganz besonders beeindruckten die vielfältigen Anstrengungen, aus den verschiedenen Abfallstoffen ein Optimum an Energie und Rohstoffen für chemische Prozesse zu gewinnen. Mit diesen Einrichtungen und zwei neuen Gaskraftwerken erzeugt der Industriepark mittlerweile mehr Energie als er verbraucht.

Bei der anschließenden Werkrundfahrt erklärte Frau Dr. Glück-Macholdt von der Unternehmenskommunikation, dass der Park etwa 90 Unternehmen beherbergt und 22.000 Menschen aus 60 Nationen Arbeit gibt. In über 40 Berufen werden derzeit 1.400 junge Leute ausgebildet.

Einen ganz besonderen Eindruck vermittelte der Peter-Behrens-Bau aus den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit seinem expressionistischen Baustil, den nach oben verstärkten Backsteinsäulen in verschiedenen Farben und den Fenstern, die in vielfältiger Weise Kristallstrukturen darstellen.

Informativ gestärkt erreichte die Reisegruppe auf Umwegen endlich Sachsenhausen. Im „Cafe Goetheruh„ ließen sich alle den guten Kaffee und den Kuchen schmecken, bevor man dann in das Zentrum von Frankfurt vorstieß.

Neun der zehn höchsten Gebäude Deutschlands stehen in dieser Stadt und das vierthöchste, den 240 Meter hohen Main-Tower wollten die Geisiger erklimmen. In weniger als 2 Minuten brachte der Aufzug die Besucher zur Plattform in ca. 200 Meter luftiger Höhe. Die Antenne des Hessischen Rundfunks ragt noch einmal 40 Meter weiter hoch. Der Blick auf die City, den Flughafen und weiter in die Ferne ließ sich keiner entgehen. Irgendwo dort musste auch Geisig sein und dorthin sollte es jetzt zurückgehen.

Beim gemeinsamen Abendessen in der heimischen Gaststätte „Alte Schule„ wurden eifrig Erinnerungen über einen ereignisreichen Tag ausgetauscht.

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