Mittwoch, 21. Dezember 2011

Erste Geisiger Dorfweihnacht - ein voller Erfolg

Damit hatten selbst die kühnsten Optimisten nicht gerechnet, dass die erste Dorfweihnacht am Vorabend des vierten Advents so viele Besucher anziehen würde, nicht nur aus Geisig, sondern auch von überall her aus der Umgebung. Und die Geisiger Ortsvereine hatten einiges zu bieten, nicht nur kulinarische, sondern auch musikalische Leckerbissen, sowie vielfältige Angebote auf dem Weihnachtsmarkt.

Der weihnachtlich geschmückte Kirchplatz mit großem Stern von Bethlehem

Der Gemischte Chor "Eintracht" Geisig beim Chorkonzert in der Nikolauskapelle

Ein besonderes Schmuckstück im Angebot beim Weihnachtsmarkt

Rast im Feuerwehrgerätehaus

Bereits zu Beginn hatte sich der Kirchplatz gefüllt als der Posaunenchor aus Schweighausen sein erstes Lied intonierte und für echte Weihnachtsstimmung sorgte. Immer mehr Menschen folgten dem Ruf der Posaunen, so dass der Kirchplatz voll war, als der Chor nach einer Dreiviertelstunde seinen Liedvortrag mit viel Applaus beendete.

Kurz darauf lud der Gemischte Chor „Eintracht„ Geisig zum Weihnachtskonzert in die Nikolaus-Kapelle ein. „Wir wollen es uns nicht einfach machen und Euch einen schönen Abend wünschen. Wir wollen Euch mitnehmen in den Zauber der Weihnacht und Euer Herz berühren„, sagte Friedhelm Singhof als Moderator des Abends zu den Besuchern, die die Kirche bis zum letzten Platz gefüllt hatten. Und tatsächlich ging es ans Herz, was der Chor unter der Leitung von Margarete Reeves zu bieten hatte. Abgestimmt auf die Weihnachtsgeschichte, in Abschnitten vorgetragen von Friedhelm Singhof und Nadja Hinterwäller, brachten der Chor oder auch einzelne Akteure das passende Liedgut zu Gehör. So wurde eine Vielfalt von Weihnachtsliedern sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache abwechslungsreich dargeboten, einmal vom gesamten Chor, dann nur von den Sängerinnen, dazwischen Solo- und Duettbeiträge von Margarete Reeves, Nadja Hinterwäller und Deborah Schweickert und schließlich Beiträge vom Bläserquartett mit Klarinette (Ursula Herrmann), Trompete (Klemens Herrmann), Tenorhorn (Jens Hartenfels) und Tuba (Manfred Wiehl); die beiden letztgenannten als Verstärkung von den Meilinger Musikanten. Zum Schluss belohnte lang anhaltender Applaus die Aktiven für ein stimmungsvolles und kurzweiliges Weihnachtskonzert.

Zurück in der kalten Winternacht, galt es, etwas für das leibliche Wohl zu tun. Zunächst zum Aufwärmen, den einen oder anderen Becher Glühwein oder heißen Apfelwein mit oder ohne Zusatz von „Hochprozentigem„. Alles fand reißenden Absatz, so wie die kulinarischen Angebote, angefangen von Kartoffelplätzchen mit Lachs, Meerrettich und einem Glas Sekt über Waffeln mit Puderzucker, heißen Kirschen und Sahne, Crêpes verschiedener Art bis zu Brat- und Rindswürstchen. Wem es draußen zu kalt war und wer sich zwischendurch auch einmal hinsetzen wollte, für den hatte die Freiwillige Feuerwehr das Tor zum Gerätehaus geöffnet.

Erstaunlich vielseitig war auch das Angebot des Weihnachtsmarktes. Angefangen von den Geisiger Kindern, die ihre Bastelarbeiten, wie zum Beispiel bunte Weihnachtsmänner aus Holz, anboten, über stilvolle Krippen, gehäkelte Engelchen als Baumschmuck, einem breiten Angebot an Modeschmuck, Keramikfiguren der verschiedensten Art bis zur Ausstellung eines Kleides mit kunstvollen Applikationen einer Änderungsschneiderin.

Am Ende konnten die Geisiger Ortsvereine (Gemischter Chor, Turnverein, Tennisclub, Freiwillige Feuerwehr und Förderverein Jugendpflege) als Organisatoren der ersten Dorfweihnacht, die vielleicht nicht die letzte gewesen ist, eine rundum positive Resonanz ziehen. 

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