Freitag, 26. August 2011

Geisiger Senioren staunen über funkelnde Edelsteine und Mineralien bei Armin Wilhelm in Bettendorf

Nur mit großer Passion und Leidenschaft kann man eine so großartige Mineraliensammlung schaffen, wie sie Armin Wilhelm in Bettendorf gelungen ist. In großzügig gestalteten Räumen, präsentiert der Hobbygeologe eine breite Vielfalt von Mineralien und Kristallen sowohl aus der näheren Umgebung, als auch aus allen Teilen der Welt. Ergänzt wird seine Sammlung durch das Geologische Frei-Museum der Gemeinde, das er auch geschaffen hat. An gewaltigen Gesteinsblöcken konnten die Geisiger Senioren die verschiedenen geologischen Formationen im Rhein-Lahn-Taunus-Gebiet ausgiebig studieren.

Viel zu stauen geb es in den Ausstellungsräumem des Mineralienmuseums von Armin Wilhelm

Zum Beispiel eine wunderschöne Sandrose aus Tunesien ...

... oder ein Amethyst aus Brasilien.

Die Besuchergruppe im Geol. Frei-Museum

Normalerweise treffen sich die Geisiger Seniorinnen und Senioren alle zwei Monate im Gemeindezentrum zum Senioren-Kaffeeklatsch. Als das Organisationsteam um Ortsbürgermeisterin Anita Krebs zum Besuch des Museums in Bettendorf eingeladen hatte, waren einige eher skeptisch. Man konnte sich nicht so recht vorstellen, dass ein Sonntagnachmittag im geologischen Museum eine sehr interessante Sache sein kann. Am Ende blieb die Gruppe deutlich länger, als vorgesehen war, denn der Hausherr verstand es glänzend, zu vielen seiner Ausstellungstücke eine besondere Geschichte zu erzählen, entweder wenn es um Funde aus der näheren Umgebung ging oder auch als er ein Mineral aus der Atacama-Wüste in Chile präsentierte, in der im letzten Jahr 33 Bergleute über mehrere Monate in einem Stollen eingeschlossen waren.

Zum Abschluss eines sehr interessanten Nachmittags blitzte ein weiteres Talent von Armin Wilhelm auf. Er lud seine Gäste zum Verweilen und zum Vortrag seiner unnachahmlichen Mundartgedichte ein.

Schließlich bedankte sich Anita Krebs für einen tollen Nachmittag und mahnte zum Aufbruch, zurück nach Geisig. Der eine oder andere schüttelte den Kopf und konnte nicht verstehen, dass er unzählige Male durch Bettendorf gefahren war, aber sich bisher nie die Zeit für einen Besuch des Museums genommen hatte.

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