Samstag, 10. Juli 2010

Ein Mähdrescher auf Abwegen!

Mit Beginn der diesjährigen Getreideernte ist es in der Gemarkung Geisig zu einem Betriebsunfall gekommen. Ein führerloser Mähdrescher rollte über abschüssiges Gelände und wurde erst von dicken Bäumen am Waldrand aufgehalten. Der Sachschaden ist groß; Personen sind „Gott sei Dank!„ nicht zu Schaden gekommen.

Eine breite Spur zeigt, wo der führerlose Mähdrescher zu Tal gerollt ist.

Das Gefährt, nachdem man es wieder aus den Bäumen gezogen hatte.

Die Hinterachse ist abgerissen.

Die völlig demolierte rechte Seite.

In diesem Jahr hat die Getreideernte sehr früh begonnen. Der erste Mähdrescher, der gesichtet wurde, kam aus Oberbachheim. Er erntete ein Feld mit Wintergerste in der Flur „Im Engelborn„ vollständig ab und war gerade ein oder zweimal im Nachbarfeld rund gefahren, als der Fahrer den Drescher abstellte und den Wagen heranholte, um das Getreide umzuladen.

Kurz bevor er wieder an seinem Mähdrescher zurück war, setzte sich dieser immer schneller in Bewegung, rollte über einen Weg, durch das Getreidefeld auf der anderen Seite des Weges und über eine Wiese „am Seiengraben„. Erst am Waldrand war die Fahrt zu Ende als das führerlose Gefährt mit einem lauten Knall in die Bäume rauschte und dort völlig demoliert hängen blieb. Ein Glück, dass keine Personen in der Nähe waren.

Die Handbremse des Mähdreschers soll angezogen gewesen sein. Weshalb sich das Fahrzeug dennoch in Bewegung setzen konnte, ist noch nicht geklärt. Auf jeden Fall ist das Gefährt sehr stark beschädigt und nicht mehr fahrbereit. Die Hinterachse ist an einem Baumstrunk hängengeblieben und vollständig abgerissen. Die rechte Seite ist völlig demoliert, weil der Drescher damit auf einen Baum geknallt ist.

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